In dieser ersten Folge des Podcasts „Gespräch mit GriPs” ist Regina Ryssel im Gespräch mit Martina Rubbel zum Thema: “In der Pflege arbeiten mit Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten. Ist das möglich?”
Martina hat den Beruf der Schriftenmalerin gelernt, ist examinierte Altenpflegerin und war viele Jahre in der Pflege tätig. Martina Rubbel ist auch Legasthenikerin. Heute spricht sie offen darüber, welche Hürden sie in Schule und Beruf erlebt hat und warum mehr Wissen über Legasthenie für Lehrkräfte in der Berufsausbildung so wichtig ist.
Diktierprogramme, Vorleseprogramme und KI:
Unterstützung und Beratung:
Buchtipp: Meine Reise mit Mücke
Ein Interview-Podcast zu aktuellen Entwicklungen im Bereich der Grundbildung, über die Wirksamkeit von Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur digitalen Lehre.
Aktuelle Folge (17): Was ist der Mehrwert von Investitionen in arbeitsorientierte Grundbildung? Ein Interview mit Prof. Dr. Claudia Schepers (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt Alpha-Invest und Professorin für Erziehungswissenschaften an der Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft)
Folge: Leseförderung in Leichter oder Einfacher Sprache (Carolin Anda für Deutscher Bildungsserver), 07.03.2023
In dieser Folge des Podcasts „Bildung auf die Ohren“ ist Inga Schiffler zu Gast. Sie ist Texterin und Übersetzerin für Einfache Sprache und hat eine inklusive digitale Lesestunde ins Leben gerufen. Im Interview mit Carolin Anda spricht sie über das Thema Leseförderung in Leichter und Einfacher Sprache. Sie erklärt, wie Texte in Einfacher Sprache ihre Zielgruppe erreichen und wie gutes Lesematerial für ungeübte erwachsene Lesende zu finden ist.
Folge: Wie ist es, wenn man nicht richtig lesen und schreiben kann? – Funktionaler Analphabetismus, 09.05.2023
Wie kommt man eigentlich durchs Leben, wenn man nicht richtig lesen und schreiben kann? Für 6,2 Millionen Menschen in Deutschland ist das kein Gedankenexperiment, sondern ihr Alltag. Katja und Sally fragen sich, warum sie eigentlich niemanden kennen, der von funktionalem Analphabetismus betroffen ist.
6,2 Millionen Erwachsene in Deutschland können weder richtig Lesen noch Schreiben. Statistisch gesehen kennt hierzulande also fast jeder oder jede mindestens eine Person, die Schwierigkeiten mit dem Alphabet hat. Oft aber merkt man es ihnen auch gar nicht an. Weil sie sich aus Scham verstellen, um bloß nicht entdeckt zu werden.
Jutta Schmitt war eine von ihnen, bis sie nach einer schweren Lebenskrise mit Mitte Fünfzig Lesen und Schreiben lernte. Zuvor hatte sie immer wieder Stigmatisierung, Mobbing und tiefe Selbstzweifel erleben müssen. Mit ihr hat SZ-Reporterin Elisa Schwarz gesprochen. Und uns hat Elisa Schwarz von ihrer Recherche erzählt.